Unsere kostenlose Besichtigung ist eine umfassende Vorarbeit zur korrekten Planung Ihres Projekts. In diesem Rahmen nehmen wir zunächst ein Aufmaß vor Ort; wir bewerten die Fassadengeometrie, die Tragfähigkeit der Konstruktion (Wand, Stütze, Boden) und die Wasserableitungswege. Wir analysieren Ausrichtung, Aussicht und vorherrschenden Wind Ihres Bereichs und wie Sie ihn nutzen möchten (Sitzen, Essen, Erholen). Dann empfehlen wir das für die Klimabedingungen und den Bedarf Ihres Bereichs geeignetste System (bioklimatische Pergola, Glassysteme, Zip-Screen, Markise oder eine Kombination davon).
Während der Besichtigung bieten wir unter Berücksichtigung technischer Details wie Windlast, Schneelast und Wasserdämmung eine transparente Erstinformation und beraten Sie zu Tuch-, Glas- und Farboptionen. Die Besichtigung ist völlig kostenlos und unverbindlich. Für eine klare Preisgestaltung wird nach der Besichtigung ein aufgeschlüsseltes schriftliches Angebot auf Basis der Maße und Systemdetails erstellt. Dieser Ansatz lässt Sie die richtige Investition tätigen, indem er Überraschungen wie falsche Maße oder eine unpassende Systemwahl verhindert.
Eine klassische Markise und eine Pergola sind zwei Lösungen, die unterschiedlichen Bedürfnissen dienen. Eine klassische Markise ist ein schattenorientiertes System, das auf dem Aus- und Einfahren eines Tuchs basiert; sie ist leicht, wirtschaftlich und kann bei Bedarf eingefahren werden. Doch eine klassische Markise schneidet meist nur die Sonne; bei starkem Regen muss sie eventuell eingefahren werden und bietet keine Seitenschließung.
Eine Pergola ist eine integriertere und dauerhaftere Außenlösung. Mit ihrer tragenden Aluminiumstruktur, einer definierten Dachlinie und optionaler Motorisierung verwandelt eine Pergola den Außenraum in einen ganzjährig nutzbaren Wohnbereich. Besonders eine bioklimatische Pergola steuert mit ihren verstellbaren Lamellen Sonne, Schatten, Regen und Belüftung in einem System; schließen sich die Lamellen, bilden sie ein wasserdichtes Dach. Werden die Seiten mit Zip-Screens oder Glassystemen geschlossen, verwandelt sich der Bereich unter der Pergola in einen voll geschützten Raum. Kurz: für einen wirtschaftlichen, selten genutzten Schatten eine Markise; für ganzjährige Nutzung, Regenschutz und einen integrierten Außenraum eine Pergola.
Die Fertigungs- und Montagezeit variiert nach Produkttyp, Maßen, Sonderfarb- und Zubehörwünschen und Saison. Eine Standardmarkise oder ein Vordach kann meist innerhalb weniger Tage fertiggestellt werden, während Projekte mit einer bioklimatischen Pergola, Glassystemen oder einer Kombination einschließlich Fertigung und Montage einige Wochen dauern können. Sondermaß-, Sonderform- (Radius usw.) oder Sonder-RAL-Farbwünsche können die Fertigungszeit etwas verlängern.
In Stoßzeiten (Frühjahr-Sommer) kann sich die Zeit mit steigender Nachfrage ändern; daher empfehlen wir eine frühe Planung. Nach Aufmaß und Vermessung nennen wir im Angebot und Vertrag schriftlich ein klares, für Ihr Projekt spezifisches Fertigungs- und Montagefenster; so wissen Sie von Anfang an, wann der Prozess abgeschlossen ist. Die Montage erfolgt durch unser erfahrenes Team mit präzisem Aufmaß und korrekter Verankerung; nach Abschluss werden Wasserdichtheit und Systembetrieb getestet und es wird schlüsselfertig übergeben.
Das hängt von Art und Größe des Systems sowie vom Standort ab. Grundsätzlich gelten Beschattungssysteme, die demontierbar sind, kein dauerhaftes Fundament im Boden haben und kein eigenständiges geschlossenes Volumen bilden, meist als einfache Bauten. Anwendungen mit Betonfundament, dauerhaft geschlossenen Seiten oder einem eigenständigen geschlossenen Bereich können dagegen unter die Genehmigungspflicht der zuständigen Gemeinde fallen.
Die Regeln unterscheiden sich auch nach Standort: Im freistehenden Garten gilt anderes als in einer Wohnanlage, und an der Fassade eines denkmalgeschützten Gebäudes ist es deutlich strenger. Bei Gewerbebetrieben ist für Anwendungen, die über den Gehweg oder Gemeinschaftsflächen ragen, eine gesonderte Genehmigung erforderlich. Bei Dora Pergola bewerten wir die Situation bei der Besichtigung und informieren Sie, ob eine Genehmigung nötig ist; bei Bedarf erstellen wir technische Zeichnungen und Produktangaben für Ihren Antrag. Antrag und Genehmigungsverfahren werden jedoch in Ihrem Namen als Eigentümer geführt; die endgültige Entscheidung liegt bei der Gemeinde.
Sie müssen nichts Besonderes vorbereiten; Aufmaß und technische Bewertung nehmen wir vor Ort vor. Dennoch beschleunigt es den Ablauf, wenn Sie über einige Punkte vorab nachdenken. Erstens Ihr Nutzungsszenario: Nutzen Sie den Bereich vorwiegend zum Sitzen, Essen und Entspannen oder für gewerblichen Service? Zweitens Ihre Saisonerwartung: Möchten Sie nur Sommerschatten oder einen Bereich, den Sie auch im Winter geschlossen nutzen können? Diese beiden Fragen bestimmen weitgehend, welches System wir empfehlen.
Auch Ihren Budgetrahmen zu nennen, sofern vorhanden, ist hilfreich; so verlieren wir keine Zeit mit unpassenden Systemen und sprechen direkt über Alternativen in Ihrem Budget. Bilder, die Ihnen gefallen, oder Referenzprojekte zu zeigen, erleichtert uns das Verständnis Ihrer ästhetischen Erwartungen. Technisch beschleunigt es unsere Arbeit, wenn Sie nach Möglichkeit die Lage der nächsten Steckdose und des Regenwasserablaufs kennen. Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus oder einer Wohnanlage, empfehlen wir, vorab zu klären, ob eine Zustimmung der Verwaltung nötig ist.
In den meisten Fällen ja, aber es ist immer eine Frage der Tragfähigkeit. Auf Balkonen und Terrassen ist entscheidend, ob die Punkte, in die wir die Systemlast einleiten, diese auch aufnehmen können. Können wir in Stahlbetonträger, Stützen oder Wandscheiben verankern, gibt es kein Problem. Eine Verankerung allein in Porenbeton- oder Lochziegelwände oder in eine Brüstung mit unbekannter Tragfähigkeit halten wir dagegen für nicht fachgerecht; kurzfristig mag das unauffällig sein, langfristig birgt es ein erhebliches Risiko.
Bei Dachterrassen und Obergeschossen ist der zweite wichtige Faktor die Windlast. Mit der Höhe steigt der Winddruck deutlich, daher vergrößern wir in Obergeschossen die Tragquerschnitte und erhöhen die Zahl der Ankerpunkte. Bei der Besichtigung prüfen wir Boden, Brüstung, Fassadenaufbau und die vorhandene Abdichtung. Ist der Zustand des Gebäudes ungeeignet, sagen wir das klar und schlagen entweder eine alternative Lastabtragung vor oder halten fest, dass das System dort nicht passt. Eine ungeeignete Anwendung verkaufen wir nicht.
Nein, Sie müssen für die Montage weder Ihre Wohnung räumen noch Ihren Betrieb schließen. Die Arbeiten finden vollständig im Außenbereich statt; den Innenbereich betreten wir nur, wenn ein Elektroanschluss nötig ist, und nur kurz. Die Montagedauer hängt vom Systemtyp ab: Eine bioklimatische Pergola in Standardmaßen ist meist in 1-2 Tagen fertig, Glassysteme in 1-3 Tagen, Zip-Screen-Anwendungen überwiegend noch am selben Tag.
Bei Betrieben wie Restaurants, Cafés und Hotels planen wir die Arbeitszeiten gemeinsam. Bei Bedarf montieren wir früh morgens, an Ruhetagen oder außerhalb der Saison, um Ihren Servicebetrieb nicht zu stören. Den Montagebereich sichern wir während der gesamten Arbeit ab und entfernen nach Abschluss sämtliche Abfälle und Restmaterialien und übergeben den Bereich sauber. Beim Bohren entsteht kurzzeitig Lärm; auch dessen Zeitpunkt stimmen wir vorab mit Ihnen ab.
Ja. Nach der Besichtigung erstellen wir auf Basis der aufgenommenen Maße eine technische Zeichnung, die zeigt, wie sich das System in Ihren Bereich einfügt. Die Zeichnung enthält Stützenpositionen, Spannweiten, Höhen, Lamellenrichtung und Entwässerungspunkte. So klären wir jedes Detail gemeinsam, bevor die Produktion startet – spätere Überraschungen entfallen.
Bei größeren Projekten und solchen mit besonderer Geometrie erstellen wir zusätzlich eine dreidimensionale Visualisierung, die zeigt, wie das System vor der bestehenden Architektur wirkt. Das erleichtert besonders die Entscheidung zu Farbe, Profilschlankheit und Proportion; Sie sehen vorab, wie es Ihren Bereich tatsächlich verändert. Bei Gewerbe- und öffentlichen Projekten teilen wir bei Bedarf auch Statik und Detailzeichnungen. All diese Unterlagen sind Teil des Angebots und werden nicht gesondert berechnet.
Ja, wir montieren auch im Winter, und das hat klare Vorteile. Erstens das Timing: Da die Pergolanachfrage im Frühjahr und Sommer ihren Höhepunkt erreicht, verlängern sich dann Produktions- und Montagewartezeiten. Im Winter ist unsere Produktionsplanung entspannter und Sie erhalten einen Montagetermin deutlich schneller. Wenn Sie Ihren Bereich im Sommer vom ersten Tag an nutzen möchten, ist die Wintermontage das beste Timing.
Technisch ist die Montage von Aluminiumprofilen nicht temperaturempfindlich; Zuschnitt, Verankerung und Verbindung gelingen auch bei Kälte problemlos. Lediglich an Tagen mit starkem Schneefall und heftigem Wind verschieben wir die Montage aus Arbeitssicherheitsgründen. Bei Details mit Silikon und Klebstoffen verwenden wir für sehr niedrige Temperaturen geeignete Produkte oder warten passende Witterung ab. Kunden, die in den Wintermonaten bestellen, erhalten ihre Systeme in der Regel früher.
Ja, das ist eine häufige Anfrage. Die Demontage der alten Markise, Plane oder Überdachung übernehmen wir, und diese Leistung wird im Angebot ausgewiesen. Auch das Abräumen und Entsorgen des demontierten Materials gehört dazu; wir übernehmen die Fläche leer und sauber. Vorhandene Ankerlöcher und Spuren des Altsystems verschließen und egalisieren wir.
Am wichtigsten ist bei diesem Wechsel, die vom Altsystem hinterlassenen baulichen Spuren richtig zu bewerten. Die Ankerpunkte der alten Markise passen oft nicht zur Lastverteilung der neuen Pergola; deshalb berechnen wir den Verankerungsplan von Grund auf neu und legen bei Bedarf andere Punkte fest. Wir treffen auch auf Fälle, in denen die alte Ausführung ein Abdichtungsproblem an der Fassade verursacht hat; stellen wir das fest, beheben wir es vor der Neumontage. Bei der Besichtigung prüfen wir auch Ihr bestehendes System und sagen Ihnen ehrlich, ob ein Austausch wirklich nötig ist.
Betrifft Ihre Ausführung Gemeinschaftsflächen oder die Außenfassade des Gebäudes, ist die Zustimmung der Eigentümerversammlung bzw. der Anlagenverwaltung erforderlich. Balkone, Terrassen und Fassaden gelten im Wohnungseigentumsrecht häufig als Anbau oder Gemeinschaftsfläche; die Montage eines dauerhaften Systems dort gilt als Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes. Eine schriftliche Zustimmung der Verwaltung vor der Montage ist daher wichtig, um spätere Probleme zu vermeiden.
Viele Anlagen legen einen gemeinsamen ästhetischen Standard fest, etwa eine bestimmte Profilfarbe oder einen Systemtyp. Besteht eine solche Regel, planen wir die Produktion entsprechend. Bei Dora Pergola erstellen wir die technische Zeichnung, Visualisierungen und Produktangaben des Systems zur Vorlage bei der Verwaltung; diese Unterlagen erleichtern das Genehmigungsverfahren spürbar. Wir empfehlen, mit der Produktion erst nach Abschluss des Zustimmungsverfahrens zu beginnen. Bei freistehenden Gärten und Villen wird diese Voraussetzung in der Regel nicht verlangt.
Möchten Sie das System im Sommer nutzen, empfehlen wir, den Prozess spätestens im frühen Frühjahr zu starten. Ein typischer Projektablauf sieht so aus: Besichtigung und Angebot 1-3 Tage, Entscheidungs- und Vertragsphase nach Ihrem Tempo, Produktion bei Standardsystemen 2-4 Wochen, Montage 1-3 Tage. Bei Projekten mit Sondergeometrie, großen Spannweiten oder zusammen mit Glassystemen kann die Produktion auf 4-6 Wochen steigen.
Den Saisoneffekt sollte man einkalkulieren. April bis August ist die geschäftigste Zeit der Branche; dann verlängern sich Produktionswartezeiten und Montagetermine rücken nach hinten. Im Herbst und Winter begonnene Projekte laufen deutlich entspannter. Gewerbebetrieben empfehlen wir das besonders: Eine Montage vor Saisonbeginn in der Schließzeit stört Ihren Betrieb nicht und Sie starten vorbereitet in die Saison. Für dringende Fälle haben wir auch die Möglichkeit beschleunigter Fertigung; das können wir bei der Besichtigung besprechen.
Ja, wir nennen das eine Kragarm- bzw. wandmontierte Pergola. Das System wird nur an einer Seite an der Gebäudefassade verankert, vorne stehen keine Stützen. Dadurch bleibt der Bereich optisch deutlich offener, am Boden entstehen keine Stützenfüße und der Durchgang bleibt frei. Besonders bevorzugt wird sie auf schmalen Balkonen und Terrassen, bei denen der Ausblick zählt.
Bei dieser Bauart lastet jedoch die gesamte Last auf einer Kante, sodass die Tragfähigkeit der Fassade entscheidend ist. Eine Verankerung in Stahlbetonträger oder Wandscheibe ist zwingend; eine Kragarmmontage in Porenbeton, Lochziegel oder eine schwache Brüstung halten wir für nicht fachgerecht. Auch die Auskragung ist begrenzt: Je nach Profilquerschnitt sind Lösungen meist im Bereich von 2,5-4 Metern möglich, bei größeren Flächen ist eine vordere Stütze erforderlich. Bei der Besichtigung prüfen wir Ihre Fassade und sagen Ihnen klar, ob eine Kragarmausführung möglich ist.
Der Untergrund bestimmt die Tragleistung des Systems unmittelbar. Die solideste Lösung ist die Verankerung der Stützen in einem Stahlbetonboden, einer vorhandenen Stahlbetonplatte oder eigens hergestellten Betonfundamenten. Auf bestehenden Terrassen und Balkonen ist meist bereits eine geeignete Platte vorhanden; dann sind keine zusätzlichen Gründungsarbeiten nötig.
Stützen direkt auf Erdreich, Rasen oder Sand zu stellen, ist nicht fachgerecht; mit der Zeit kommt es zu Setzungen und Schiefstellungen. In solchen Bereichen stellen wir an den Stützenpunkten örtliche Betonfundamente (Punktfundamente) her. Bei Böden mit Fliesen, Pflastersteinen oder Holzdielen muss die tragende Schicht unter dem Belag erreicht werden; eine Verankerung nur im Belag bietet keinen ausreichenden Halt. Auf abgedichteten Terrassen ist es entscheidend, die Ankerpunkte so zu detaillieren, dass die Abdichtung nicht verletzt wird; dort setzen wir spezielle Abdichtungen ein. Den Zustand des Untergrunds prüfen wir bei der Besichtigung und teilen Ihnen die erforderliche Vorbereitung klar mit.
Wir bieten Hersteller- und Verarbeitungsgarantie je Produktlinie; die Garantiebedingungen werden im Angebot und Vertrag klar angegeben. Im Allgemeinen wird auf die Aluminiumkonstruktion und die Mechanik (Motor, Lamellensystem) eine bestimmte Garantiezeit gegeben; auf Komponenten wie Tuch und Glas gilt die Herstellergewähr. Die Garantie deckt Material- und Verarbeitungsfehler.
Unsere Systeme sind wartungsarm gestaltet. Bei einer bioklimatischen Pergola genügen das Reinigen der Lamellen und Rinnenkanäle ein- bis zweimal jährlich und die Prüfung von Motor und Dichtungen; bei Glassystemen das Reinigen der Schienen und das Abwischen des Glases; bei einer Markise das Nicht-Einfahren des Tuchs im nassen Zustand und eine regelmäßige Reinigung. Wir teilen Ihnen bei der Lieferung periodische Wartungsempfehlungen mit und beraten Sie für die Langlebigkeit. Über den Kundendienst bieten wir bei Bedarf auch Wartungs-, Justierungs-, Tucherneuerungs- und Teileersatzunterstützung; so arbeitet Ihr System jahrelang mit der Leistung des ersten Tages.
Ja, ausgewählte Dora Pergola-Produkte sind auch in Bauhaus-Märkten für Kunden erhältlich. Unsere Zusammenarbeit mit Bauhaus lässt bestimmte Standardprodukte und Zubehör fertig beziehen.
Bioklimatische Pergolen, Glassysteme, Sondermaß- und individuelle Designprojekte werden jedoch direkt von Dora Pergola schlüsselfertig ausgeführt, da sie eine Vor-Ort-Besichtigung, ein Aufmaß und Engineering erfordern. Bei solchen Projekten empfehlen wir, mit unserer kostenlosen Besichtigung zu beginnen, da die für Ihren Bereich spezifischen Maße, die richtige Systemwahl und eine professionelle Montage kritisch sind. Wenn Sie uns mitteilen, ob Sie ein Standardprodukt oder eine projektspezifische Lösung suchen, leiten wir Sie zum geeignetsten Kaufkanal.
Eine bioklimatische Pergola ist ein Außensystem mit einem Dach aus motorisierten, drehbaren oder verstellbaren Aluminiumlamellen. Der Begriff "bioklimatisch" kommt daher, dass sich das System aktiv an die Klimabedingungen anpasst: die Lamellen werden stufenlos auf den gewünschten Winkel eingestellt, um Sonne, Schatten und Belüftung gemeinsam zu steuern.
Öffnen sich die Lamellen, werden Sonne und Luft hereingelassen und heiße Luft steigt für natürliche Belüftung auf; schließen sie sich, verzahnen sich die EPDM-Dichtungen an den Lamellenkanten zu einem wasserdichten Dach und Regen wird über das verdeckte Rinnensystem abgeleitet. So vereint eine bioklimatische Pergola Sonnenkontrolle, Regenschutz und Belüftung in einem System; sie macht den Außenraum zu weit mehr als einem festen Sonnenschutz, einem ganzjährig nutzbaren Wohnbereich. Werden die Seiten mit Zip-Screens oder Glassystemen geschlossen und ein Heizgerät ergänzt, wird sie auch im Winter komfortabel genutzt. Sie ist die meistbevorzugte moderne Außenlösung in Wohnhäusern, Restaurants, Hotels und öffentlichen Räumen.
Ja, Zip-Screens und Guillotine-Glas werden in den meisten Projekten zusammen geplant und ergänzen einander. Unter einer Pergola oder einer festen Struktur übernehmen diese zwei Systeme unterschiedliche Funktionen, um den Außenraum voll auszustatten.
Guillotine-Glas ist ein Fassadenschließsystem, bei dem die Paneele durch vertikales Gleiten nach oben öffnen und keinen seitlichen Stapelbereich benötigen; es schneidet Wind, Regen und Kälte und bewahrt die Aussicht. Ein Zip-Screen ist ein System, bei dem das Tuch an der Kante in die Schiene einrastet und im Wind nicht flattert; es bietet Sonnen-, Insekten- und Privatsphärenkontrolle. In vielen Projekten wird eine Fassade mit Guillotine-Glas (für Aussicht und vollständige Schließung) und eine andere Fassade oder der obere Abschnitt mit einem Zip-Screen (für Sonnen- und Insektenkontrolle) gelöst. Mit einer bioklimatischen Pergola oben kombiniert, verwandelt sich der Außenraum in einen ganzjährig nutzbaren, aussichtsreichen und geschützten Außenraum. Welches System an welcher Fassade verwendet wird, wird beim Aufmaß gemeinsam nach Ausrichtung, Aussicht und Verwendungszweck des Bereichs geplant.
Der wesentliche Unterschied zwischen einer Stoffmarkise und einer Aluminium-Pergola liegt in Lebensdauer und Nutzungszeit. Eine Stoffmarkise ist eine Fläche, die Sonne, Regen und UV-Strahlung direkt ausgesetzt ist; selbst beste Acrylstoffe verblassen, verlieren ihre Spannung und verschleißen an den Nähten innerhalb von durchschnittlich 5-8 Jahren. Bei Wind müssen die meisten Stoffsysteme eingefahren werden, sonst werden Stoff und Arme beschädigt. Bei einer Aluminium-Pergola sind Tragwerk und Dach aus Metall, sodass Ausbleichen, Durchhängen, Schimmel und Nahtrisse gar nicht erst auftreten.
Der zweite Unterschied ist die Nutzungsflexibilität. Eine klassische Markise funktioniert nur offen oder geschlossen; Sie können weder den Schattenanteil regulieren noch die Belüftung steuern. Bei einer bioklimatischen Aluminium-Pergola drehen sich die Lamellen stufenlos: morgens lassen Sie die Sonne herein, mittags erzeugen Sie vollen Schatten, bei Hitze öffnen Sie die Lamellen leicht für natürliche Belüftung. In geschlossener Stellung verzahnen sich die EPDM-Dichtungen zu einem wasserdichten Dach und Regen wird über die verdeckte Rinne abgeleitet. Aluminium rostet zudem nicht, ist recycelbar und behält dank elektrostatischer Pulverbeschichtung jahrzehntelang seine Farbe. Die Anfangsinvestition ist höher als bei einem Stoffsystem; bedenkt man jedoch, dass über die Lebensdauer einer einzigen Aluminium-Pergola etwa 3-4 Stoffwechsel anfallen würden, ist sie langfristig die wirtschaftlichere Investition.
Eine Holzpergola bietet eine warme, natürliche Optik, ist im Außenbereich jedoch ein Material, das ständige Pflege verlangt. Holz nimmt Feuchtigkeit auf, reißt in der Sonne und verliert durch Frost-Tau-Wechsel an Fasern; es ist Pilz-, Schimmel- und Insektenbefall ausgesetzt. Zur Verlängerung der Lebensdauer sind etwa alle 1-2 Jahre Schleifen, Imprägnieren und Lack- oder Ölauftrag nötig. Ohne diese Pflege zeigen sich innerhalb von 5-10 Jahren Farbverlust, Fäulnis und Tragwerksschwächung. Holz eignet sich zudem weniger als Aluminium für die Integration motorisierter Lamellen oder Glassysteme.
Eine Aluminium-Pergola hingegen ist durch eine natürliche Oxidschicht vor Korrosion geschützt und elektrostatisch pulverbeschichtet. Sie behält Form und Farbe gegenüber Feuchtigkeit, salziger Seeluft und UV; sie fault nicht, reißt nicht und zieht keine Insekten an. Die Pflege beschränkt sich auf ein- bis zweimaliges Abwischen mit Seifenwasser pro Jahr. Statisch lassen sich mit schlankeren Profilen größere Spannweiten überbrücken, sodass Systeme entstehen, die zur modernen Architektur passen und optisch leichter wirken. Die Nutzungsdauer einer fachgerecht gefertigten Aluminium-Pergola liegt über 25 Jahren. Wenn Sie die Holzoptik mögen, erreichen Sie dieselbe Ästhetik ohne Pflegeaufwand mit sublimationsbeschichteten Aluminiumprofilen in Holzdekor.
Aluminium rostet nicht wie Eisen. Bei Luftkontakt bildet sich auf der Oberfläche von selbst eine dünne, harte Aluminiumoxidschicht, die das Metall vor weiterer Oxidation schützt. Deshalb treten bei Aluminium-Pergolen die bei Stahlkonstruktionen bekannten Rostfahnen, Aufblähungen und Durchlöcherungen nicht auf. Für Pergolaprofile werden meist Legierungen der Serien 6063 oder 6005 verwendet, die ausreichende Festigkeit mit guter Korrosionsbeständigkeit verbinden.
Die Meeresküste ist wegen ihrer salzigen, feuchten Luft die anspruchsvollste Umgebung. Entscheidend ist dort weniger das Profil selbst als die Oberflächenbehandlung und die Verbindungselemente. Bei fachgerechter Ausführung werden die Profile zunächst chemisch vorbehandelt und dann mit außenbewitterungstauglicher elektrostatischer Pulverbeschichtung versehen; für Schrauben, Anker und Mechanikteile kommt Edelstahl zum Einsatz. An Kontaktstellen unterschiedlicher Metalle wird zur Vermeidung galvanischer Korrosion isoliert. Unter diesen Bedingungen leistet eine Aluminium-Pergola auch in Küstenregionen jahrzehntelang problemlos ihren Dienst. Ein jährliches Abspülen mit Süßwasser ist die einzige Zusatzpflege, die wir bei Küstenprojekten empfehlen, um Salzablagerungen zu vermeiden.
Bei einer Festlamellen-Pergola werden die Dachlamellen in der Produktion in einem bestimmten Winkel fixiert und bewegen sich danach nicht mehr. Das System spendet Schatten, hält Regen jedoch nicht vollständig ab; Wasser läuft zwischen den Lamellen hindurch und der Schattenanteil lässt sich im Tagesverlauf nicht verändern. Ihr Vorteil: Sie enthält keine beweglichen Teile und keinen Motor und ist damit wirtschaftlicher und wartungsfrei. Bevorzugt wird sie für Gartenwege, Stellplatzüberdachungen und dekorative Durchgänge, wo Schatten allein genügt.
Bei einer bioklimatischen Pergola drehen sich die Lamellen dagegen motorisch in einem Bereich von 0-135 Grad. Diese Bewegung macht aus dem Sonnenschutz ein ganzjährig nutzbares Dach: Bei offenen Lamellen kommen Sonne und natürliche Belüftung herein; geschlossen verzahnen sich die EPDM-Dichtungen zu einer wasserdichten Fläche und Regen wird über die verdeckte Rinne in den Stützen abgeleitet. Zudem kann sie über Wind- und Regensensoren automatisch reagieren und per Fernbedienung oder App gesteuert werden. Kurz: Ein Festlamellensystem bietet nur Schatten; eine bioklimatische Pergola vereint Sonnenkontrolle, Regenschutz und Belüftung in einem System. Wenn Sie Ihren Bereich auch an Regentagen nutzen möchten, ist das bioklimatische System die richtige Wahl.
Das hängt von Systemtyp, Abmessungen und Montagedetail ab; eine einzelne Zahl wäre irreführend. Eine korrekt dimensionierte bioklimatische Aluminium-Pergola wird bei geschlossenen Lamellen in der Regel für Wind der Stärke Beaufort 9-10 ausgelegt, also etwa 75-100 km/h. Bei der Schneelast ist die Spannweite entscheidend: Dasselbe Profil, das über 3 Meter eine hohe Schneelast trägt, verliert über 6 Meter deutlich an Tragfähigkeit. Deshalb werden bei großen Flächen Zwischenstützen oder Zwischenträger eingesetzt.
Bei jedem Projekt bewerten wir Lage, Geschosshöhe, Fassadenausrichtung sowie die Wind- und Schneedaten der Region und legen danach Profilquerschnitt, Stützenabstand und Ankertyp fest. Auf exponierten Terrassen und in Obergeschossen mit hoher Windlast vergrößern wir die Tragquerschnitte und verstärken die Verankerung. Systeme mit flexiblen Flächen wie Stoffdächer (Rolling Roof) und Zip-Screens haben eine niedrigere Belastungsgrenze; sie werden zusammen mit einem Windsensor installiert und fahren bei Überschreiten der eingestellten Geschwindigkeit automatisch ein. Die Belastungswerte Ihres Systems teilen wir im Angebot schriftlich mit.
Guillotine-Glas ist ein Verglasungssystem, bei dem sich die Glaselemente nicht horizontal, sondern vertikal auf und ab bewegen. Die Elemente werden von einem Gegengewichts- oder Motormechanismus getragen, der in den seitlichen Aluminiumkassetten verborgen ist. Vollständig geöffnet stapeln sich die Glaselemente oben übereinander, sodass vor Ihnen kein senkrechtes Profil, keine Schiene und kein Flügel bleibt; der Ausblick ist ununterbrochen. Da Sie auf jeder Höhe stoppen können, ist auch kontrolliertes Lüften möglich, indem Sie unten öffnen und oben geschlossen halten.
Der größte Vorteil: Im geöffneten Zustand bleiben Boden und Seitenbereiche völlig frei. Bei Schiebesystemen stapeln sich die Flügel beim Öffnen an einer Seite und machen diesen Abschnitt unbrauchbar; beim Guillotine-System entfällt dieser Verlust. Deshalb wird es besonders an Balkonen, in Wintergärten sowie an Café- und Restaurantfassaden bevorzugt. Das System kann motorisiert oder manuell sein; die motorisierte Variante wird per Fernbedienung, Wandtaster oder App gesteuert. Verglast wird meist mit 8 mm Einscheibensicherheitsglas, abgedichtet mit Bürstendichtungen.
Die Entscheidung hängt von der Geometrie Ihres Bereichs und Ihrer Nutzung ab. Guillotine-Glas gibt die gesamte Öffnung frei, weil sich die Elemente oben sammeln; es ist bei kurzen, breiten Fassaden, an Balkonen und dort vorteilhaft, wo der Ausblick zählt. Es lässt sich zudem auf jeder Höhe stoppen und ermöglicht so abgestuftes Lüften. Andererseits benötigt es Platz für die obere Kassette und ist meist teurer als ein Schiebesystem.
Schiebeglassysteme sind Lösungen, bei denen die Flügel seitlich gleiten und sich überlappen. Bei langen Fassaden sind sie wirtschaftlicher und geben vollständig geöffnet eine breite Durchgangsöffnung frei; praktisch, wo ein direkter Zugang zu Garten oder Terrasse gewünscht ist. Nachteil: Der Abschnitt, in dem sich die Flügel sammeln, bleibt geschlossen. Ein Faltglassystem ist eine Alternative, bei der sich die Flügel wie eine Ziehharmonika falten und an einer Seite sammeln, sodass fast die gesamte Öffnung frei wird. Bei der Besichtigung bewerten wir Fassadenlänge, Stützenpositionen und Nutzungsszenario gemeinsam und sagen Ihnen klar, was besser passt.
Ein Zip-Screen ist ein Außenbehang, bei dem ein Reißverschlussband an die Stoffkanten geschweißt wird und in den seitlichen Aluminiumschienen verriegelt. Beim klassischen Rollo hängt der Stoff nur an der Unterschiene; er flattert im Wind und an den Rändern dringen Insekten und Regen ein. Beim Zip-System ist der Stoff an beiden Kanten in der Schiene fixiert, bleibt straff, flattert nicht und der Randspalt ist geschlossen. Die Windbeständigkeit ist dadurch deutlich höher als beim klassischen Rollo.
Je nach Stoff erhält er unterschiedliche Funktionen. Transparenter Kristall-PVC-Stoff hält im Winter Wind und Regen ab und bewahrt zugleich den Ausblick; mikroperforierter Screen-Stoff filtert Sonne und Hitze, erlaubt den Blick nach draußen und verbirgt zugleich das Innere. Verdunkelungsstoff schafft volle Privatsphäre. An den Seiten einer Pergola schützt er den Bereich vor Wind und Regen; zusammen mit einem Heizgerät ermöglicht er auch im Winter komfortable Nutzung. Bei der motorisierten Variante lässt sich automatisches Einfahren über einen Windsensor ergänzen.
Ein Rolling Roof ist ein motorisch öffnendes und einfahrendes Spannstoffdach. Geschlossen bildet es eine wasserdichte Fläche, geöffnet gibt es den Himmel vollständig frei. Bei einer bioklimatischen Pergola ist das Dach auch bei geschlossenen Lamellen vorhanden; beim Rolling Roof bleibt nach dem Einfahren des Stoffes überhaupt keine Fläche über Ihnen. Für Nutzer, die die frische Luft unmittelbar spüren und den Nachthimmel sehen möchten, ist das ein klarer Vorteil.
Der zweite Vorteil sind die Kosten: Ein Rolling Roof ist meist wirtschaftlicher als eine bioklimatische Pergola gleicher Größe und überspannt größere Öffnungen mit leichterer Konstruktion. Dagegen hat der Stoff im Vergleich zu Aluminiumlamellen eine begrenzte Lebensdauer und muss im Schnitt alle 8-12 Jahre gewechselt werden; zudem muss er bei Schneelast und starkem Wind eingefahren werden. Auch lässt sich die Belüftung nicht so fein abstufen wie mit Lamellen. Kurz: Wünschen Sie ein ganzjähriges, sensorgesteuertes und voll regelbares Dach, wählen Sie die bioklimatische Pergola; wünschen Sie eine öffenbare, wirtschaftliche und leichte Lösung, passt der Rolling Roof besser.
In Außensystemen kommt kein normales Floatglas zum Einsatz. Bei Guillotine-, Schiebe- und Faltglasanwendungen wird meist 8 mm Einscheibensicherheitsglas (wärmebehandelt) bevorzugt. Das Vorspannen macht das Glas etwa 4-5 Mal fester als gewöhnliches Glas und verändert vor allem das Bruchverhalten: Vorgespanntes Glas zerfällt nicht in scharfe Splitter, sondern in kleine Krümel mit stumpfen Kanten. Das senkt das Verletzungsrisiko erheblich und ordnet das System der Sicherheitsglasklasse zu.
Für Überkopfbereiche, Dachanwendungen und Bereiche mit Kindern empfehlen wir Verbundsicherheitsglas. Dieses hat eine PVB-Zwischenschicht zwischen zwei Glasscheiben; bricht das Glas, bleiben die Stücke an dieser Schicht haften und fallen nicht herunter. Steht Wärmedämmung im Vordergrund, kann eine Isolierglaseinheit eingesetzt werden. Als Glasfarbe bieten wir klar, rauchgrau oder bronze an. Welches Glas für Ihren Bereich richtig ist, legen wir bei der Besichtigung anhand Ihres Nutzungsszenarios und der Höhe fest.
Ja, Sie können die Profilfarbe Ihrer Pergola wählen. RAL ist ein in Europa weit verbreitetes Standard-Farbcodesystem; jeder Farbe ist eine Nummer zugeordnet, sodass die gewählte Farbe in der Produktion exakt im selben Ton umgesetzt wird. Am beliebtesten in Außensystemen sind RAL 7016 Anthrazitgrau, RAL 9005 Tiefschwarz matt, RAL 9016 Verkehrsweiß und RAL 7039 Quarzgrau. Darüber hinaus lässt sich nahezu jede Farbe des RAL-Katalogs fertigen.
Bei der Farbwahl empfehlen wir, nicht nur die Ästhetik, sondern auch praktische Effekte zu bedenken. Dunkle Farben wirken modern und zeigen Schmutz weniger, erhitzen sich in der Sonne jedoch stärker. Helle Farben reflektieren Wärme und lassen den Bereich größer wirken. Für Kunden mit Wunsch nach Holzoptik bieten wir eine Sublimationsbeschichtung (Holzdekor-Transfer) an, die die Wärme von Holz mit der Beständigkeit von Aluminium verbindet. Wir stimmen die Profilfarbe auf Ihre Gebäudefassade und die Stoff- und Glastöne auf Ihre Innenausstattung ab, um ein stimmiges Ergebnis zu erzielen.
Anders als Flüssiglack entsteht die elektrostatische Pulverbeschichtung, indem trockenes Pulver mit elektrischer Ladung auf die Aluminiumoberfläche gezogen und anschließend bei rund 180-200 Grad im Ofen ausgehärtet wird. Beim Einbrennen schmilzt das Pulver und verbindet sich chemisch mit der Oberfläche; es entsteht eine homogene, porenfreie Schicht, die kratz-, schlag- und UV-beständig ist. Das ist einer der entscheidendsten Faktoren für die Langlebigkeit von Aluminium-Außensystemen.
Der Qualitätsunterschied zeigt sich in der Vorbehandlung. Vor dem Beschichten werden die Profile von Fett und Oxid befreit und durch ein chemisches Konversionsbad geführt; wird dieser Schritt übersprungen, blättert die Beschichtung binnen weniger Jahre ab. Für den Außenbereich kommen polyesterbasierte Lacke der Qualicoat-Klasse zum Einsatz; sie haben eine weitaus höhere UV-Beständigkeit als Innenlacke und verlieren über die Jahre keine Farbe. Bei Dora Pergola verwenden wir auf allen Profilen außenbewitterungstaugliche Pulverbeschichtung – deshalb behalten unsere Systeme jahrzehntelang ihre Farbe vom ersten Tag.
Ja, beides lässt sich fest ins System integrieren. Bei der Beleuchtung ist die häufigste Lösung LED-Streifen, eingelassen zwischen den Lamellen oder in den Umfassungsträgern; sie sind tagsüber unsichtbar und geben abends weiches, gleichmäßiges Licht. Alternativ lassen sich Spots, schwenkbare Strahler oder dekorative Pendelleuchten integrieren. Da die Kabel in den Profilen verlaufen, ist außen keine Verkabelung sichtbar – wichtig für Ästhetik und Sicherheit.
Zum Heizen werden Infrarot-Elektroheizgeräte bevorzugt. Sie erwärmen nicht die Luft, sondern direkt die erreichten Flächen und Personen und sind damit im Außenbereich weitaus effizienter als Gasheizer; es gibt keinen Wärmeverlust bei Wind und kein Flammen- oder Gasrisiko. Sie lassen sich an Trägern oder Decke montieren und verdecken. In einer Pergola, deren Seiten mit Zip-Screens oder Glas geschlossen sind, macht ein Infrarotheizgerät den Bereich im Winter komfortabel nutzbar. Die Elektroinfrastruktur für Heizung und Beleuchtung planen wir gemeinsam in der Montagephase.
Sensoren lassen das System auf das Wetter reagieren, auch wenn Sie nicht da sind. Ein Regensensor erkennt die ersten Tropfen und schließt die Lamellen einer bioklimatischen Pergola automatisch; beginnt es zu regnen, während Sie unterwegs sind, bleiben Möbel und Bereich geschützt. Ein Windsensor misst die Windgeschwindigkeit per Anemometer und fährt Zip-Screens oder das Stoffdach automatisch ein, sobald ein voreingestellter Schwellenwert überschritten wird. Das beseitigt die häufigste Schadensursache bei Systemen mit flexiblen Flächen.
Bei einer bioklimatischen Pergola dienen Sensoren dem Komfort und sind empfehlenswert. Bei Stoffsystemen wie Zip-Screens und Rolling Roofs sehen wir den Windsensor nicht als optionales Extra, sondern als Sicherheitsbauteil des Systems; die meisten Hersteller knüpfen auch ihre Garantiebedingungen daran. Ein Sonnensensor lässt sich ebenfalls ergänzen: Ab einer bestimmten Lichtstärke fahren die Screens automatisch herunter und verhindern Überhitzung im Inneren sowie das Ausbleichen von Möbeln. Alle Sensoren lassen sich per Fernbedienung oder App deaktivieren; die manuelle Steuerung bleibt immer bei Ihnen.
Ja. Unsere motorisierten Pergolen, Zip-Screens und Glassysteme lassen sich neben Fernbedienung und Wandtaster auch per App steuern. Gängige Motorhersteller bieten eigene Apps und Gateways (Hubs); über diese lässt sich das System in die Hausautomation einbinden und auch von unterwegs per Smartphone steuern. Auch Szenarien wie ein Zeitprogramm, das die Lamellen jeden Abend zu einer festen Uhrzeit schließt, sind definierbar.
Auch eine Sprachassistenten-Einbindung ist möglich; mit passendem Gateway lässt sich das System mit gängigen Sprachassistenz-Plattformen koppeln und per Sprachbefehl öffnen und schließen. Zudem können Sie Szenen definieren, um mit einem Befehl mehrere Aktionen gleichzeitig auszuführen – etwa Lamellen schließen, Zip-Screens herunterfahren und LED-Beleuchtung einschalten. Wichtig ist, die Automationsinfrastruktur bereits in der Montagephase zu planen; sind Verkabelung und Einspeisepunkte von Anfang an richtig gesetzt, sind später keine Umbauten nötig. Wenn Sie also eine Smart-Home-Einbindung erwägen, sagen Sie es uns am besten schon bei der Besichtigung.
Ein Decken-Zip-Screen ist ein Beschattungssystem, das nicht senkrecht, sondern waagerecht arbeitet. Der Stoff öffnet und sammelt sich entlang der Aluminiumschienen an beiden Seiten auf horizontaler Achse. Die häufigste Anwendung sind Glasdächer und Wintergärten: Ein Glasdach erzeugt im Sommer einen Treibhauseffekt und überhitzt den Raum darunter; ein Decken-Zip-Screen filtert dieses Licht, senkt die Temperatur spürbar und verhindert Blendung.
Er lässt sich auch unter einer Pergola einsetzen. Bei einer Pergola mit Festlamellen oder Glasdach wird er gewählt, um das zwischen den Lamellen einfallende Licht zu dämpfen und einen gleichmäßigeren Schatten zu erzeugen. In Räumen mit hohen Decken wirkt er zudem wie eine zweite Decke und verringert das zu beheizende Volumen. Die Stoffoptionen entsprechen denen des Zip-Screens: Screen, Verdunkelung oder transparentes PVC. Motorisiert wird er per Fernbedienung und App gesteuert und lässt sich mit Sonnensensor für den Automatikbetrieb programmieren.
Die Lamellenstärke allein ist kein Qualitätsmerkmal; entscheidend ist die gemeinsame Bewertung von Lamellenquerschnitt, Wandstärke und Spannweite. Am Markt gibt es Lamellen mit Wandstärken zwischen 0,8 mm und 2 mm. Lamellen mit sehr dünner Wandung biegen sich über große Spannweiten in der Mitte durch, hängen also mit der Zeit leicht ab und die Schließdichtung wird beeinträchtigt. Das ist das häufigste Problem bei billigen Systemen.
Richtig ist: Lamellenbreite und Wandstärke sollten nach der zu überbrückenden Spannweite gewählt werden. Bis 4 Meter genügen gängigere Querschnitte, ab 5-6 Metern sind stärkere Lamellenquerschnitte oder ein Zwischenträger erforderlich. Auch ob die Lamelle eine Verstärkung enthält, ob sie an den Kanten eine EPDM-Dichtungsnut hat und welche Qualität die Aluminiumlegierung hat, ist entscheidend. In unserem Angebot nennen wir Lamellenquerschnitt und Wandstärke schriftlich; beim Vergleich empfehlen wir, diese Angaben auch bei anderen Angeboten einzufordern.
Bei einer fachgerecht geplanten bioklimatischen Pergola ist die Wasserableitung vollständig verdeckt. Schließen die Lamellen, verzahnen sich die EPDM-Dichtungen an ihren Kanten und bilden eine geneigte Fläche; auftreffendes Regenwasser läuft entlang dieser Neigung in die verdeckte Rinne in den Umfassungsträgern. Von dort wird es innerhalb der Stützen nach unten geführt. Von außen sind also weder Rinne noch Fallrohr sichtbar; die Linienführung des Systems bleibt ungestört.
Der Austritt am Stützenfuß wird zu einem vorhandenen Entwässerungspunkt am Boden oder in den Garten geführt. Bei Terrassen- und Balkonanwendungen ist der Anschluss an die vorhandene Regenwasserentwässerung die sauberste Lösung; diesen Punkt prüfen wir bei der Besichtigung gezielt. Die Rinnenkanäle einmal jährlich von Laub- und Staubablagerungen zu reinigen, ist wichtig für eine störungsfreie Entwässerung; eine verstopfte Rinne kann dazu führen, dass sich Wasser in geschlossener Stellung auf den Lamellen staut. Diese einfache Pflege zeigen wir Ihnen bei der Einweisung.
Ja. Außenbereiche sind nicht immer rechteckig; Balkone können gebogen, Terrassen trapezförmig, Gartenecken dreieckig sein. Da wir über eine eigene Produktion verfügen, müssen wir solche Sondergeometrien nicht in eine Standardform pressen. Profilzuschnitt, Verbindungswinkel und Lamellenlängen werden eigens für die tatsächliche Form der Fläche berechnet und gefertigt.
Bei gebogenen Anwendungen durchlaufen die Profile ein spezielles Biegeverfahren und jede Lamelle wird auf eine andere Länge zugeschnitten; das können die meisten Standardfertiger nicht leisten. Bei dreieckigen und trapezförmigen Flächen werden Lamellenrichtung und Entwässerungsgefälle neu auf den Verlauf der Form geplant. Das von uns in Şile realisierte, vollständig gebogene Pergolaprojekt ist ein konkretes Beispiel für diese Fähigkeit. Wie ungewöhnlich Ihr Bereich auch ist: Bei der Besichtigung nehmen wir Maß und Geometrie exakt auf und zeigen sie Ihnen vor der Produktion anhand einer technischen Zeichnung.
Ja, aber nicht allein wegen des Schattens. Der Unterschied der gefühlten Temperatur zwischen einer Terrasse in direkter Sonne und derselben Terrasse im Schatten ist beträchtlich, denn das Abschirmen der Sonnenstrahlung senkt die Wärmelast auf Flächen und Personen unmittelbar. Aluminiumlamellen reflektieren Wärme besser als ein Stoffschattenspender und lassen weniger davon nach unten durch.
Der eigentliche Vorteil des bioklimatischen Systems ist jedoch die Belüftung. Bleiben die Lamellen in einem Winkel statt vollständig geschlossen, steigt die erwärmte Luft darunter auf und entweicht durch die Lamellenspalten, während seitlich kühlere Luft nachströmt. Dieser natürliche Kamineffekt verhindert, dass stehende warme Luft darunter eingeschlossen wird. Die unter einer geschlossenen Überdachung empfundene Schwüle entsteht unter einer bioklimatischen Pergola daher nicht. Ergänzt man seitlich mikroperforierte Screen-Zip-Behänge, wird die Sonnenstrahlung weiter gefiltert und das Kühleempfinden steigt spürbar.
Ja, und der Effekt ist besonders bei gebäudeangebauter Ausführung messbar. Im Sommer verhindert eine Pergola vor Fenstern einer Süd- oder Westfassade, dass Sonnenstrahlung die Verglasung erreicht. Durch Glas eintretende Wärme ist ein wesentlicher Anteil der sommerlichen Kühllast eines Gebäudes; wird diese Strahlung vor dem Glas abgefangen, läuft die Klimaanlage weniger.
Die Verstellbarkeit des bioklimatischen Systems erlaubt es, diesen Effekt saisonal zu steuern. Im Sommer schließen die Lamellen für Schatten, im Winter öffnen sie und lassen die flach stehende Sonne für passive Erwärmung herein, was die Heizlast senkt. Werden seitlich Zip-Screens oder ein Glassystem ergänzt, entsteht unter der Pergola eine Pufferzone zwischen Gebäude und Außenluft, die Wärmeverluste verringert. Die Größe des Effekts hängt von Fassadenausrichtung, Glasfläche und Dämmstandard ab; ein richtig ausgerichtetes System leistet jedoch in jedem Fall einen Beitrag.
Die stärkste Umwelteigenschaft von Aluminium ist, dass es sich beliebig oft ohne Qualitätsverlust recyceln lässt. Die Herstellung von Recycling-Aluminium benötigt weit weniger Energie als die Primärproduktion. Eine Aluminium-Pergola wird am Ende ihrer Lebensdauer daher nicht zu Abfall, sondern kehrt als Rohstoff in den Kreislauf zurück. Bei Stoffsystemen ist dagegen jeder Stoffwechsel eine Abfallposition; da Aluminiumlamellen über 25 Jahre halten, ist der Unterschied deutlich.
Die zweite Dimension ist die Wirkung in der Nutzungsphase. Eine bioklimatische Pergola mit passiver Klimasteuerung senkt die Kühllast im Sommer und die Heizlast im Winter und gleicht so mit der Zeit den eigenen CO2-Fußabdruck aus. Die dritte ist die Haltbarkeit: Ein Produkt, das häufig ersetzt werden muss, ist ökologisch teuer, wie günstig es auch sei. Ein korrekt dimensioniertes, aus hochwertigen Materialien gefertigtes und gepflegtes System ist dank seiner langen Lebensdauer die nachhaltigste Option.
Unter einem offenen Schattendach, besonders in Garten- oder Uferlagen, ist Insektenverkehr natürlich. Am wirksamsten lässt er sich verringern, indem die Seiten des Bereichs kontrolliert geschlossen werden. Zip-Screen-Systeme bieten hier einen klaren Vorteil: Da der Stoff an beiden Kanten in der Schiene verriegelt, entsteht der bei klassischen Rollos bekannte Randspalt nicht und Insekten können nicht seitlich eindringen.
Für kleine Tiere wie Mücken lässt sich ein Zip-Screen mit speziellem Insektengitterstoff einsetzen; dieser Stoff lässt Luft durch, erhält den Ausblick weitgehend und sperrt Insekten aus. In mit Glassystemen geschlossenen Bereichen entfällt das Problem ganz. Zudem verringert die Dichtigkeit der Lamellen einer bioklimatischen Pergola in geschlossener Stellung den Zutritt von oben. Auch die Beleuchtungswahl wirkt: LED-Licht mit warmer Farbtemperatur zieht deutlich weniger Nachtinsekten an als kaltweißes Licht.
Regen, der auf eine Aluminiumfläche trifft, erzeugt naturgemäß ein Geräusch; das ist physikalisch und verschwindet bei keinem harten Dachmaterial vollständig. Die Lautstärke variiert jedoch deutlich mit der Systemqualität. Lamellen mit ausreichender Wandstärke, innerer Verstärkung und korrekter Montagespannung resonieren weit weniger als dünne, hohle Profile. Der bei billigen Systemen beklagte Trommeleffekt geht meist auf einen schwachen Lamellenquerschnitt zurück.
Beim Mechanikgeräusch gilt: Hochwertige Motoren laufen recht leise; das Geräusch beim Öffnen und Schließen der Lamellen ist gering. Klappern oder Vibrieren bei Wind ist dagegen nicht normal; es deutet meist auf ein gelöstes Verbindungselement oder eine verschlissene Dichtung hin und wird durch einen Serviceeinsatz behoben. Wer das Regengeräusch weiter reduzieren möchte, dem können wir Zusatzlösungen wie schallabsorbierendes Band unter den Lamellen oder einen Decken-Zip-Screen vorschlagen.
Das Einsatzspektrum ist dank der Verstellbarkeit des Systems sehr breit. Im Wohnbereich sind Villengärten, Terrassen, Dachgeschosse und Balkone die häufigsten Anwendungen; sie verwandeln eine ungenutzte Außenfläche in einen Sitz- und Essbereich. An Pools werden sie gewählt, weil sie zugleich Schatten und Windschutz bieten.
Gewerblich führen Restaurants, Cafés, Hotelterrassen und Strandbetriebe; dort wirkt das System unmittelbar auf den Umsatz, weil es die Außenkapazität vom Wetter unabhängig macht. Daneben sind Büro- und Showroom-Eingänge, Wartebereiche auf Krankenhaus- und Schulgeländen, Stellplatzüberdachungen und Fahrzeugdurchfahrten häufige Anwendungen. Bei öffentlichen Projekten kommen sie in Stadtparks, Park-Ruhezonen und in den Außenbereichen kommunaler Dienstgebäude zum Einsatz; unsere Ausführungen im Bergama Millet Bahçesi und für die Gemeinde Çatalca gehören dazu.
Ja, wir können projektbezogen in der ganzen Türkei Besichtigungen und Montagen durchführen. Für Wohn-, Gewerbe- und öffentliche Projekte erfolgt die Planung durch Bewertung von Entfernung und Logistikbedingungen in der Angebotsphase. Wir haben zuvor Projekte an vielen Orten außerhalb Istanbuls abgeschlossen, wie Izmir (Bergama), Eskişehir und Şile; wir haben auch Auslandsexportprojekte wie nach Frankreich realisiert.
Bei Projekten außerhalb Istanbuls erfolgt die Produktion in unserer eigenen Fertigungsinfrastruktur und unser Montageteam fährt zur Baustelle; Logistik- und Montagebedingungen werden je nach Entfernung im Angebot transparent angegeben. Bei Auslandsexportprojekten kann das System vollständig, ohne Montage, gemäß europäischen Standards vorbereitet und an den Zoll übergeben werden. Wenn Sie uns den Standort Ihres Projekts mitteilen, bieten wir Ihnen den geeignetsten Besichtigungs- und Anwendungsplan.
Das Preisangebot wird durch Bewertung aller Details Ihres Projekts erstellt. Die Hauptfaktoren, die das Angebot bestimmen, sind: die Gesamtmaße und -fläche; der Systemtyp (bioklimatische Pergola, Glassystem, Zip-Screen, Markise usw.); der Motor und die Automatisierung (Sensor, Smart-Home-Integration); der Tuch- oder Glastyp (Einfach-/Doppelverglasung, Mesh/Blackout, Sonderfarbe); und der Montageaufwand (Höhe, Verankerung, Logistik).
Statt eines pauschalen Standardpreises bieten wir ein aufgeschlüsseltes, transparentes Angebot auf Basis der für Ihren Bereich spezifischen Maße und Systemwahl. Dieser Ansatz lässt Sie klar sehen, wofür Sie zahlen, und enthält keine versteckten Kosten. Das Angebot wird nach der kostenlosen Besichtigung und Vermessung schriftlich erstellt; bei Annahme wird es in einen Vertrag umgewandelt. Der richtige Preis ist eine Investitionsentscheidung, die nicht nur die Anfangskosten, sondern auch die Haltbarkeit und lange Lebensdauer des Systems berücksichtigt; daher bestimmen wir bei der Besichtigung gemeinsam die für Ihren Bedarf und Ihr Budget geeignetste Lösung.
Ein Rolling Roof (einfahrbares Stoffdach) ist ein System aus einem technischen Stoffdach, das per Motor öffnet und einfährt. Mit seiner Fähigkeit, breite Öffnungen stützenfrei zu überspannen, seiner leichten Struktur und seiner nahezu Unsichtbarkeit im vollständig geöffneten Zustand ist es ideal für Terrassen, Restaurantgärten, Cafés und breite Eventbereiche.
Ein Rolling Roof schneidet Sonne und Regen, wenn das Tuch öffnet; eingefahren lässt es den Himmel vollständig offen. Mit wasserdichtem PVC-Tuch und dem richtigen Gefälle wird auch Regenkontrolle geboten. Für Räume, die einen breiten, stützenfreien Schattenbereich wünschen und eine weiche und leichte Ästhetik bevorzugen, sticht ein Rolling Roof hervor. Bei einer Priorität auf flexibler Schattenkontrolle und natürlicher Belüftung wird eine bioklimatische (Lamellen-)Pergola betrachtet, da die Lamellen die Schattenmenge in Zwischenpositionen präziser einstellen. Welches System geeignet ist, wird beim Aufmaß nach Größe, Klima und Nutzungserwartung des Raumes bestimmt. Beide Systeme können in großen Projekten für verschiedene Bereiche zusammen verwendet werden.
Der Quadratmeterpreis ist keine feste Zahl, sondern das Ergebnis mehrerer technischer Faktoren zusammen. Erstens der Systemtyp: Festlamellen-Pergola, bioklimatische Pergola, Rolling Roof und Glassysteme liegen in unterschiedlichen Kostenklassen. Zweitens die Spannweite: Im selben System verlangen 3 Meter und 6 Meter unterschiedliche Profilquerschnitte und Verstärkungen; große Spannweiten erhöhen die Kosten deutlich. Drittens die Geometrie: Eine rechteckige Fläche lässt sich in Standardfertigung lösen, eine gebogene oder trapezförmige erfordert Sonderzuschnitt und Mehraufwand.
Hinzu kommen Automationsgrad (Fernbedienung, Sensoren, Smart-Home-Einbindung), Beleuchtungs- und Heizungsintegration, seitliche Schließsysteme (Zip-Screens, Glas) sowie die Montagebedingungen. Eine Montage im Obergeschoss mit Kraneinsatz kostet etwa anders als dieselbe Arbeit im Erdgeschoss. Deshalb geben wir am Telefon keinen geschätzten Quadratmeterpreis, sondern führen eine kostenlose Besichtigung durch und erstellen ein auf Ihren Bereich zugeschnittenes, positionsweise aufgeschlüsseltes schriftliches Angebot. So sehen Sie klar, wofür Sie zahlen.
Der Unterschied ergibt sich aus dem technischen Aufwand beider Systeme. Eine Markise besteht aus Tragarmen und einem Stoff. Bei einer bioklimatischen Pergola ist jede Lamelle ein eigenständig drehendes mechanisches Bauteil; für die synchrone Bewegung sind Getriebemechanik, Aktuatoren und ein Motor nötig. Zusätzlich wird ein EPDM-Dichtungssystem konstruiert, damit die Lamellen geschlossen dicht sind, dazu eine in die Träger integrierte verdeckte Rinne und eine Entwässerungsleitung in den Stützen. All das bedeutet zusätzliches Material und zusätzlichen Fertigungsaufwand.
Auch das Tragwerk unterscheidet sich. Eine bioklimatische Pergola wird so dimensioniert, dass sie ihr Eigengewicht, die Last der Lamellenmechanik sowie Schnee- und Windlasten trägt; ihre Profilquerschnitte sind weit stärker als Markisenarme. Dafür unterscheidet sich die Lebensdauer im gleichen Maß: Stoff wird im Schnitt alle 5-8 Jahre gewechselt, während eine fachgerecht gefertigte bioklimatische Pergola über 25 Jahre hält. Teilt man die Investition durch die Jahreskosten, ist der Abstand weit kleiner, als er zunächst wirkt.
Ja, ein dauerhaftes, hochwertiges Außensystem wirkt sich positiv auf Nutzwert und Marktwert einer Immobilie aus. Der Hauptgrund: Eine Pergola verwandelt eine ungenutzte Fläche in nutzbare Quadratmeter. Eine Terrasse, die bei Regen unbrauchbar ist und im Sommer überhitzt, wird mit einer bioklimatischen Pergola zum ganzjährigen Wohnbereich; aus Käufersicht bedeutet das konkreten Flächengewinn.
Der zweite Faktor ist die Dauerhaftigkeit des Systems. Eine hochwertige Aluminium-Pergola ist eine ins Gebäude integrierte, wartungsfreie Investition, die Jahrzehnte hält; darin unterscheidet sie sich von Möbeln, die man mitnimmt. Auch die ästhetische Stimmigkeit zählt: Ein System in fassadenpassender Farbe, mit schlanken Profilen und sauberer Ausführung lässt eine Immobilie wertig wirken, während eine nachlässige, unpassende Ausführung das Gegenteil bewirken kann. In gewerblichen Mietobjekten steigert eine Pergola den Mietwert unmittelbar, weil sie die Betriebskapazität erhöht.
Die Amortisationszeit hängt von Lage, Kapazität und Saisonlänge des Betriebs ab, doch die Logik ist einfach. Eine Pergola macht den Außenbereich nicht nur bei schönem Wetter nutzbar, sondern auch an Regen- und kühlen Tagen. Die Tische dort bedienen dann die gesamte Saison über. Werden die Seiten mit Zip-Screens oder Glas geschlossen und ein Heizgerät ergänzt, bleibt die Außenkapazität auch im Winter erhalten.
Der zweite Gewinn: Die Kapazität wird dauerhaft – Sie müssen nicht mehr wetterbedingt Tische abräumen, Gäste hineinbitten oder Reservierungen absagen. Das bedeutet Umsatzstabilität und Gästezufriedenheit zugleich. Der dritte Punkt ist die Markenwahrnehmung; ein sauber gestalteter Außenbereich erhöht Sichtbarkeit und Attraktivität des Betriebs. Viele unserer Gastronomiekunden berichten, einen erheblichen Teil der Investition bereits in der ersten Saison über die Mehrkapazität erwirtschaftet zu haben. Statt eine feste Zahl zu nennen, berechnen wir bei der Besichtigung gemeinsam die Tischkapazität Ihrer Fläche.
In unserem Standardablauf wird die Zahlung in zwei oder drei Stufen geteilt: eine Anzahlung bei Auftragsbestätigung, eine Zwischenzahlung nach Fertigstellung der Produktion bzw. vor der Montage und der Restbetrag bei Übergabe. Dieser Plan steht mit Terminen und Beträgen klar im Vertrag; überraschende Nachforderungen gibt es nicht. Die Anzahlung ist nötig, um die auf Ihren Bereich zugeschnittene Fertigung zu starten, denn das System kommt nicht aus dem Lager, sondern wird nach Ihren Maßen gebaut.
Wir akzeptieren Kartenzahlung, und Sie können die Ratenoptionen der Banken nutzen; die mögliche Ratenzahl hängt von Ihrer Bank und der Aktionsperiode ab. Für Firmenkunden und gewerbliche Projekte lassen sich auch abweichende Zahlungspläne vereinbaren. Wichtig ist, dass unabhängig vom gewählten Plan alle Bedingungen im schriftlichen Vertrag stehen. Im Angebot nennen wir Ihnen die offenen Zahlungsoptionen klar und schlagen auch alternative Systemlösungen passend zu Ihrem Budget vor.
Bei einigen Produktgruppen ist das möglich; insbesondere Markisen in Standardmaßen, Vordächer und bestimmte Zip-Screen-Modelle lassen sich ohne Montage liefern. Auch unsere ausgewählten, in Bauhaus-Märkten verkauften Produkte fallen darunter. In diesem Fall stellen wir Ihnen eine Montageanleitung und technische Angaben bereit.
Bei bioklimatischen Pergolen, Guillotine-Glas und Systemen mit großen Spannweiten empfehlen wir eine Lieferung ohne Montage dagegen nicht. Der Grund ist technisch, nicht kaufmännisch: Bei diesen Systemen bestimmen Ankerberechnung, Abdichtungsdetail, Lamellensynchronisation und korrektes Rinnengefälle unmittelbar die Leistung. Eine falsch verankerte Pergola ist bei Wind ein Risiko; eine fehlerhaft ausgeführte Rinne wird undicht. Zudem hängt die Montagegarantie dieser Systeme davon ab, dass wir die Montage ausgeführt haben. Auf Anfrage nennen wir Ihnen klar, welche Produkte ohne Montage lieferbar sind.
Ja. Gerade wegen ihrer begrenzten Fläche sind kleine Balkone eine der Anwendungen mit dem größten Gewinn. Hier empfehlen wir vorrangig eine stützenfreie Kragarmpergola oder eine Kassettenmarkise; beide beanspruchen keine Bodenfläche, versperren den Durchgang nicht und erhalten die nutzbare Balkonfläche. Liegt die Auskragung im Bereich von 2,5-4 Metern, ist sogar eine bioklimatische Kragarmpergola möglich.
Möchten Sie die Seiten schließen, ist Guillotine-Glas in schmalen Bereichen die effizienteste Lösung; da sich die Elemente oben sammeln, nehmen sie weder am Boden noch an den Seiten Platz weg. Alternativ bietet ein Zip-Screen als Wind- und Regenschutz eine wirtschaftliche, leichte Lösung. Auch Farb- und Profilwahl sind auf kleinen Balkonen wichtig: Helle Farben und schlanke Profile lassen den Bereich größer wirken. Unabhängig von der Quadratmeterzahl ist unsere Besichtigung kostenlos; auch für kleine Flächen messen wir auf und entwickeln Lösungen mit derselben Sorgfalt.
Ja. Dank eigener Produktion arbeiten wir in Größenordnungen von der einzelnen Terrasse bis zu Unternehmensprojekten mit vielen Einheiten. Wir haben Arbeiten auf Hotelterrassen, in Restaurantketten, in Einkaufsbereichen und bei öffentlichen Projekten realisiert; unsere Ausführungen im Bergama Millet Bahçesi und für die Gemeinde Çatalca gehören zu unseren Referenzen in diesem Feld.
Bei Großprojekten arbeiten wir etwas anders. Zunächst begehen wir alle Flächen vor Ort und bestimmen wiederkehrende Module sowie Punkte mit Sonderlösungsbedarf getrennt. Danach erstellen wir technische Zeichnungen, eine statische Bewertung und ein positionsweises Angebot. Produktions- und Montageplan takten wir nach dem Betriebskalender, damit der Betrieb nicht unterbrochen wird. Bei Unternehmensprojekten stellen wir auf Wunsch auch Ausschreibungsunterlagen, Konformitätsnachweise zur technischen Spezifikation und Materialangaben bereit. Unabhängig von der Projektgröße haben Sie ein einziges Team als Ansprechpartner.
Unsere Angebote sind in der Regel 15 Tage gültig, und dieser Zeitraum steht klar auf dem Angebot. Grund für die Befristung ist, dass die Preise der Hauptkomponenten wie Aluminium, Glas, Motoren und Stoff mit Wechselkursen und dem Rohstoffmarkt schwanken können. Bestätigen Sie den Auftrag innerhalb der genannten Frist, wird der Angebotspreis für Sie fixiert und unverändert in den Vertrag übernommen.
Der Inhalt des Angebots ist mindestens so wichtig wie seine Gültigkeit. Unser Angebot weist Systemtyp, Maße, Profilquerschnitt, Lamellenwandstärke, Farbe, Motorhersteller, Automationsgrad, Glasart und Montageumfang positionsweise aus. Beim Vergleich empfehlen wir, diese Angaben auch bei anderen Firmen einzufordern; ein Vergleich ohne Einblick in den technischen Inhalt hinter der Gesamtsumme ist irreführend. Ist die Gültigkeit abgelaufen, aktualisieren wir das Angebot; meist bleibt der Inhalt gleich und nur die aktuellen Kosten werden abgebildet.
Ja, wir exportieren und arbeiten an Auslandsprojekten. Die in Frankreich realisierten Ausführungen sind ein konkretes Beispiel unserer Erfahrung in diesem Bereich. Für Arbeiten im Ausland bieten wir zwei Modelle: Produktion und Versand des Systems mit Montage durch ein lokales Team, oder Entsendung unseres eigenen Montageteams zum Projekt. Was passt, hängt von Umfang, Komplexität und Land des Projekts ab.
Bei entfernten Projekten führen wir die Besichtigung anhand der von Ihnen übermittelten Maße, Fotos und gegebenenfalls Architekturzeichnungen durch; bei Bedarf betrachten wir den Bereich gemeinsam per Videocall. Bei Glassystemen, wo Maßgenauigkeit entscheidend ist, erläutern wir das Aufmaßverfahren Schritt für Schritt. Versand, Verpackung und Zollabwicklung werden im Angebot als eigene Positionen ausgewiesen, sodass Sie die Gesamtkosten von Anfang an klar sehen. Für Auslandsprojekte erreichen Sie uns per E-Mail oder Telefon.
Ja, dank unserer eigenen Fertigungsinfrastruktur werden nahezu alle Projekte nach Sondermaß und -farbe produziert. Unsere Systeme werden nicht in eine Standardform gezwungen; sie werden zu den exakten Maßen, der Geometrie und der Architektursprache Ihres Bereichs produziert. Das ist besonders bei nicht standardisierten Fassaden, großen Spannweiten oder geschwungenen (Radius-)Strukturen ein großer Vorteil.
Bei der Farbe können die Profile in nahezu jedem Ton aus dem RAL-Katalog mit elektrostatischer Pulverbeschichtung produziert werden; Anthrazit, Mattschwarz und Weiß sind am beliebtesten, aber auch eine zur Fassade Ihres Gebäudes passende Sonderfarbe kann gewählt werden. Auch eine Holzdekor-Oberfläche ist möglich. Bei Tuch und Glas bieten wir eine breite Palette an Farb-, Muster- und Privatsphäreoptionen (einfarbig, gestreift, Mesh, Blackout, getönt, satiniert usw.). Sondermaß- und Sonderfarbwünsche können die Fertigungszeit etwas beeinflussen; wir klären diese Details beim Aufmaß gemeinsam und geben sie im Angebot an.
Ja, technischer Support nach der Montage und Kundendienst sind ein wichtiger Teil unseres Service. Nach der Lieferung Ihrer Systeme beraten wir Sie zu Nutzung und Wartung; bei Bedarf bieten wir technischen Support. Bei motorisierten Systemen ist unser Serviceteam für Belange wie Sensorkalibrierung, Motorjustierung, Tuchspannung oder Mechanikprüfung zur Stelle.
Bei stark genutzten gewerblichen Systemen (Hotel, Restaurant, Café) ist ein schneller Service kritisch für den unterbrechungsfreien Betrieb des Unternehmens; daher sind wir im After-Sales-Prozess an Ihrer Seite. Wir bieten die Erneuerung verschlissenen Tuchs, Teileersatz, periodische Wartung und Störungsbehebung. Sie können uns kontaktieren, wenn Sie auf ein Problem stoßen oder eine Wartung planen möchten; wir bieten die nötige Unterstützung, damit Ihr System jahrelang störungsfrei und mit der Leistung des ersten Tages arbeitet. Der von uns aus einer Hand geführte Prozess, von der Produktion über die Montage bis zum Service, bietet in jeder Phase die Sicherheit eines einzigen Ansprechpartners.
Die Pflege einer Aluminium-Pergola ist recht einfach und erfordert keine Spezialchemie. Ein- bis zweimal jährlich genügt es, Profile und Lamellen mit warmem Seifenwasser und einem weichen Tuch oder Schwamm abzuwischen und anschließend mit klarem Wasser abzuspülen. Verwenden Sie keine Scheuerschwämme, Drahtbürsten, Verdünner, Aceton oder chlorhaltigen Reiniger; sie beschädigen die Pulverbeschichtung und können den Garantieumfang beeinträchtigen.
Neben der Reinigung mit Seifenwasser gibt es zwei Punkte, die Sie jährlich prüfen sollten. Erstens die Rinnenkanäle: Angesammeltes Laub, Staub und Vogelkot können die Entwässerung blockieren – entfernen Sie sie von Hand oder mit einer weichen Bürste. Zweitens die Lamellendichtungen: Schmutz auf den EPDM-Dichtungen mit einem feuchten Tuch abzuwischen erhält die Dichtigkeit in geschlossener Stellung. Tragen Sie kein Öl oder Spray auf die bewegliche Mechanik auf; das erledigt bei Bedarf unser Serviceteam mit dem passenden Produkt.
Die Stofflebensdauer hängt von der Stoffart, der Sonnenintensität und der Nutzungshäufigkeit ab. Bei hochwertigen Acrylstoffen sind im Schnitt 8-12 Jahre zu erwarten, bei PVC-basierten Stoffen 7-10 Jahre, bei mikroperforierten Screen-Stoffen über 10 Jahre. An Südfassaden mit ganztägiger direkter Sonne verkürzt sich das; an beschatteten oder Nordfassaden verlängert es sich.
Den Zeitpunkt erkennen Sie an mehreren Anzeichen: deutliches Ausbleichen, Spannungsverlust und Durchhängen, sich öffnende Nähte, Risse in der Oberfläche oder beginnende Wasserdurchlässigkeit. Treten diese auf, müssen Sie nicht das ganze System tauschen; nur der Stoff wird erneuert und das System erreicht wieder die Leistung des ersten Tages. Die Stofferneuerung gehört zu unseren After-Sales-Leistungen. Zur Verlängerung der Stofflebensdauer: bei Verschmutzung mit weicher Bürste und Seifenwasser reinigen, nicht nass einfahren und den Windsensor nicht deaktivieren.
Wassereintritt in geschlossener Stellung ist bei einer bioklimatischen Pergola nicht normal und hat meist eine einfache Ursache. Am häufigsten sind verstopfte Rinnenkanäle: Angesammeltes Laub, Staub oder ein Vogelnest verhindern den Wasserabfluss, das Wasser staut sich und läuft an der Lamellenlinie über. In diesem Fall empfehlen wir, zuerst die Rinnenkanäle zu prüfen und zu reinigen; die meisten Beanstandungen lösen sich in diesem Schritt.
Die zweite mögliche Ursache sind nicht vollständig schließende Lamellen. Ein Hindernis auf einer Lamelle, ein zwischen den Dichtungen eingeklemmtes Blatt oder eine verstellte Mechanik verhindert das vollständige Verzahnen der Dichtungen. Die Lamellen einmal ganz zu öffnen und wieder zu schließen behebt das oft. Die dritte ist Dichtungsverschleiß; über die Jahre können EPDM-Dichtungen verhärten und müssen getauscht werden. Besteht die Undichtigkeit nach diesen drei Schritten fort, rufen Sie uns an – unser Serviceteam prüft vor Ort. Liegt die Ursache bei Montage oder Material, wird sie im Rahmen der Garantie behoben.
Die meisten hochwertigen Pergola- und Screenmotoren verfügen über eine manuelle Notentriegelung. Das ist meist eine am Motor angebrachte Kurbel oder ein von Hand drehbarer Anschlusspunkt; damit bringen Sie das System bei Stromausfall oder Motorstörung in eine sichere Stellung. Wichtig ist das besonders, um eine Pergola mit offenen Lamellen vor Regen zu schließen. Wo sich die Notentriegelung an Ihrem System befindet und wie sie zu bedienen ist, zeigen wir Ihnen bei der Übergabe.
Motorausfälle sind selten; die von uns verwendeten Motoren sind für Außenbedingungen gebaut, wasser- und staubgeschützt und durch die Herstellergarantie abgedeckt. Bei einer Störung prüfen wir zuerst die Batterie der Fernbedienung und die Stromversorgung; ein erheblicher Teil der Beanstandungen geht auf diese einfachen Ursachen zurück. Bei einem echten Motordefekt lässt sich der Motor an Ort und Stelle tauschen, ohne die gesamte Baugruppe zu demontieren; das ganze System muss nicht angerührt werden. Ersatzmotoren sind in der Regel kurzfristig verfügbar.
Wir empfehlen, eine bioklimatische Pergola im Winter geschlossen zu lassen. Bei geschlossenen Lamellen verzahnen sich die EPDM-Dichtungen zu einer wasserdichten Fläche, die den Bereich darunter vor Regen und Schnee schützt; zudem gelangen weder Laub noch Staub oder Vogelkot ins System. Ist Schneefall zu erwarten, verteilen geschlossene Lamellen die Last gleichmäßig auf eine einzige Fläche und leiten sie in das Rinnensystem.
Bei flexiblen Systemen wie Stoffdächern (Rolling Roof) und Zip-Screens ist es anders. Diese sollten bei starkem Schneefall und heftigem Wind eingefahren werden; ein Stoffdach mit Schneeauflage wird über seine Tragfähigkeit hinaus belastet. Lassen Sie Stoff nie längere Zeit nass eingefahren; Schimmel und Flecken können entstehen – fahren Sie ihn nach Möglichkeit erst nach dem Trocknen ein. Haben Sie einen Windsensor, halten Sie ihn den Winter über aktiv. Eine Grundreinigung zu Saisonbeginn und -ende genügt, um das System auf die neue Saison vorzubereiten.
Eine korrekt dimensionierte bioklimatische Aluminium-Pergola ist auf die Schneelast der Region ausgelegt und trägt normalen Schneefall problemlos. Sie müssen also nicht nach jedem Schneefall hinaufsteigen und räumen. Bei anhaltendem, starkem und nassem Schneefall kann die Auflast jedoch über das Erwartete hinausgehen; besonders bei Systemen in Regionen mit seltenem Schneefall lohnt Aufmerksamkeit.
Ist die Auflast hoch, ist die sicherste Methode, die Lamellen kurz zu bewegen; bei den meisten Systemen fällt angesammelter Schnee beim Öffnen der Lamellen ab. Ist der Schnee jedoch vereist, zwingen Sie die Lamellen nicht; das Bewegen einer gefrorenen Fläche kann die Mechanik beschädigen. Verwenden Sie keinesfalls harte Gegenstände, Schaufeln oder Metallwerkzeuge; das zerstört Pulverbeschichtung und Dichtungen. Stoffdächer und Zip-Screens sollten vor Schneefall eingefahren werden. Sind Sie sich bei einer Schneelage unsicher, rufen Sie uns an; wir beraten telefonisch.
Für Stoffflächen ist warmes Wasser mit pH-neutraler Flüssigseife die richtige Methode. Bringen Sie den Stoff in die offene Stellung, reiben Sie ihn sanft mit weicher Bürste oder Schwamm ab und spülen Sie mit reichlich Wasser nach. Wichtig ist, keine Reinigerrückstände zu hinterlassen; Rückstände ziehen mit der Zeit Schmutz an und verursachen Flecken. Lassen Sie den Stoff nach der Reinigung vollständig trocknen und fahren Sie ihn nicht nass ein.
Unbedingt vermeiden: Bleichmittel und chlorhaltige Produkte, scheuernde Pulverreiniger, harte Bürsten und Hochdruckreiniger. Druckwasser zerstört die wasserabweisende Beschichtung von Acrylstoff und die Oberflächenschicht von PVC-Stoff. Bei hartnäckigen Flecken wie Vogelkot, Harz und Fett empfehlen wir Rücksprache mit uns; die richtige Methode unterscheidet sich je nach Fleckenart, und ein falscher Eingriff kann dauerhafte Spuren hinterlassen. Auf transparenten Kristall-PVC-Flächen verwenden Sie zur Vermeidung von Kratzern ausschließlich ein weiches Mikrofasertuch.
Die Pflege von Glassystemen betrifft drei Komponenten: Glasfläche, Schienen und Dichtungen. Die Glasfläche wird mit handelsüblichem Glasreiniger und Mikrofasertuch abgewischt; Scheuerschwämme und Metallschaber sind zu vermeiden. Die Schienen sind der am meisten vernachlässigte Teil: In der unteren Schiene angesammelter Staub, Sand und Laub belastet die Rollen und verschleißt mit der Zeit die Mechanik. Wir empfehlen, die untere Schiene monatlich mit Staubsauger oder feuchtem Tuch zu reinigen.
Dichtungen sorgen für die Wasser- und Winddichtigkeit des Systems. Schmutz auf Bürsten- und EPDM-Dichtungen regelmäßig abzuwischen erhält die Dichtwirkung und verlängert deren Lebensdauer. Bei Schiebe- und Faltsystemen kann einmal jährlich ein silikonbasiertes Gleitmittel auf Rollen und Scharniere aufgetragen werden; verwenden Sie kein Fett oder Maschinenöl, da diese Staub binden und die Mechanik verstopfen. Bei Guillotine-Glassystemen empfehlen wir, die Prüfung von Gegengewicht und Motoreinstellung unserem Serviceteam zu überlassen; diese Einstellungen sind für den sicheren Betrieb entscheidend.
Da wir unsere Systeme in eigener Fertigung herstellen, können wir Teile wie Aluminiumprofile, Lamellen, Dichtungen und Verbindungselemente aus dem Lager oder kurzfristig gefertigt bereitstellen. Das ist ein erheblicher Vorteil gegenüber Firmen, die nur importierte Fertigsysteme verkaufen; dort kann ein Teil Monate dauern, während wir meist binnen Tagen eine Lösung liefern.
Bei elektronischen und beweglichen Komponenten wie Motoren, Fernbedienungen, Sensoren und Mechaniken nutzen wir das Ersatzteilnetz der Herstellermarken, mit denen wir arbeiten; auch diese sind in der Regel schnell verfügbar. Bei maßgefertigten Komponenten wie Stoff und Glas kann sich die Dauer je nach Produktionsplan etwas verlängern. Wichtig ist, dass das bei uns gekaufte System auch Jahre später unterstützt werden kann; deshalb setzen wir auf verbreitete, langfristig verfügbare Komponenten und vermeiden Lösungen, bei denen Teile künftig nicht mehr beschaffbar sein könnten.
Unsere Garantie deckt Mängel aus Material und Verarbeitung ab. Einige Fälle liegen jedoch außerhalb, und wir halten es für richtig, diese von Anfang an klar zu benennen. Die wesentlichen Ausschlüsse sind: Nutzung entgegen der Bedienungsanleitung; Eingriffe, die die Tragfähigkeit des Systems überschreiten (etwa das Anhängen schwerer Lasten an die Pergola); Demontage, Umbau oder Reparatur durch nicht von uns autorisierte Personen; sowie Lack- und Stoffschäden durch ungeeignete Reinigungsmittel.
Ebenfalls ausgeschlossen sind außergewöhnliche Naturereignisse (Sturm, Hagel oder Erdbeben über den Auslegungswerten des Systems), Fremdeinwirkung und Vandalismus sowie Windschäden an Stoffsystemen bei deaktiviertem Windsensor. Wasseransammlungen durch ungepflegte Rinnen werden gleich behandelt. All dies steht schriftlich in Angebot und Vertrag. Auch in einem nicht gedeckten Fall lassen wir Sie nicht allein; wir führen die Reparatur zügig als kostenpflichtigen Service durch.
Ja, insbesondere für stark genutzte gewerbliche Systeme wie Hotels, Restaurants und Cafés empfehlen wir einen Wartungsvertrag. In solchen Betrieben läuft das System ganztags und in jeder Saison; schon eine kleine Störung beeinträchtigt den Serviceablauf unmittelbar. Geplante Wartung erlaubt es, Störungen zu erkennen, bevor sie entstehen, und verhindert unerwartete Ausfälle mitten in der Saison.
Bei der Wartung führen wir aus: Reinigung der Rinnenkanäle, Prüfung und bei Bedarf Wechsel der Dichtungen, Funktionstest von Motor und Mechanik, Sensorkalibrierung, Kontrolle von Schrauben und Ankern auf festen Sitz, Schienenreinigung und Beurteilung des Stoffzustands. Wir empfehlen die Wartung meist im Frühjahr vor der Saison und im Herbst danach. Für Privatkunden ist ein Wartungsvertrag nicht zwingend; ein Check alle paar Jahre verlängert jedoch die Lebensdauer und lässt Sie mögliche Probleme lösen, solange sie noch klein sind.
Unsere Garantiedauer variiert je nach Produktgruppe und steht klar in Angebot und Vertrag. Grundsätzlich sind die Aluminiumkonstruktion samt elektrostatischer Pulverbeschichtung, die Mechanik- und Motorgruppe sowie die Montageleistung mit unterschiedlichen Fristen abgedeckt. Für Stoff, Glas und elektronische Komponenten gelten die Garantiebedingungen des jeweiligen Herstellers; diese übergeben wir Ihnen als Anlage zum Vertrag.
Die Garantie deckt Materialmängel, Fertigungsfehler und montagebedingte Probleme ab. Etwa ein von selbst ausfallender Lamellenmechanismus, unter normalen Nutzungsbedingungen aufblätternde Beschichtung oder ein durch fehlerhafte Verankerung verursachtes Problem fallen darunter. Bei einer Garantiemeldung führen wir ohne Zusatzkosten eine Prüfung vor Ort durch und erarbeiten eine Lösung. Wichtig ist, dass Garantiebedingungen kein mündliches Versprechen, sondern ein schriftlicher und verbindlicher Rahmen sind; deshalb halten wir alle Bedingungen klar im Vertrag fest.